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Wappen SV Todesfelde 1928 SV TODESFELDE 2:0
(0:0)
NORDMARK
SATRUP
Wappen TSV Nordmark Satrup 1921
 
  Tore:  
1:0 Musci (66.)  
2:0 Awuku (70.)  
 
Sonntag, 22. März 2026 14:00 Uhr
Sportpark Dorfstraße 426
Todesfelde, Schleswig-Holstein, DE Auto - 60 km ab HH-Eimsbüttel
Schleswig-Holstein-Liga (DE V) 23. Spieltag
5 Euro 13° C - sonnig
2x Krakauer - 7 Euro Bier 0,3l - 3,50 Euro
 
 
 
 
 
 
 

Nach dem emotionalen Kick in Eimsbüttel ging es für mich noch ein wenig weiter Richtung Norden. Das Ziel: Todesfelde. Der Regionalliga-Absteiger aus dem Kreis Segeberg tut derzeit alles dafür, um im Sommer den Wiederaufstieg zu feiern. Auch wenn nach dem wohl sicheren Gewinn der Meisterschaft in Schleswig-Holstein noch die Aufstiegsrunde mit den Vertretern aus Niedersachen und den Stadtstaaten Hamburg und Bremen erfolgreich bestritten werden muss, wollte ich bereits jetzt vorsorgen. Was habe ich mich geärgert, als mein geplanter Besuch im November 2024 dem Wetter zum Opfer fiel. Die Witterung stellte an diesem Sonntag kein Problem dar. Ganz im Gegenteil, meinen Pullover ließ ich frech im Auto. Rund um den Sportpark an der Dorfstraße war bei meiner späten Ankunft bereits einiges los und trotzdem wurde man am ikonischen Eingangstor freundlich und mit einem kurzen Schnack begrüßt. Zum Ticket gab es zudem ein Tütchen Haribo. So gewinnt man die Gunst des neutralen Besuchers.

Doch was heißt neutral. Mit dem nun abgehakten Ground, hoffte ich natürlich auf einen Erfolg von „ToFe“ und den oben bereits angesprochenen Aufstieg. Ich war wohl nicht der Einzige, der diesbezüglich guter Dinge war. Rund um den gepflegten Rasenplatz tut sich so einiges. Neben der obligatorischen Haupttribüne gibt es derzeit einen kleinen überdachten Fanblock, einen VIP-Container, eine kleine Stahlrohrtribüne neben einem der Tore und eine leider etwas zu optimistisch eingezäunte Gegengerade samt abtrennbarem Gästeblock. Von weiteren Plänen zeugte ein Stahlrohr-Bausatz samt Sitzschalen, der bereits auf einem kleinen Grünstreifen neben der Tribüne bereitlag. Der erfolgreiche Dorf-Club hat es sich hier wirklich schön gemacht und auch der Fanshop, der Imbiss und die Sanitäranlagen waren gut in Schuss. Nun musste die erste Mannschaft die Saison nur noch erfolgreich zu Ende spielen und auch die heutige Hürde Nordmark Satrup nehmen.

Das Hinspiel gegen die Truppe aus dem „Herz Angelns“ ganz im Norden der Republik, sorgte damals für mächtig Wirbel. Die Gäste aus Todesfelde gerieten bei der eigentlich eineinhalbstündigen Anreise in einen heftigen Stau, kamen folgerichtig zu spät in Satrup an und kassierten am grünen Tisch ihre bisher einzige Saisonniederlage. Dass man bei den ambitionierten Todesfeldern nicht glücklich war über diese korrekte aber wenig flexible Auslegung der Statuten, ist nachvollziehbar. Spürbare Spannungen oder ähnliches konnte ich rund um den Beginn der Begegnung jedoch nicht feststellen. Trotzdem empfand ich den Auftritt der Hausherren und die aufgeschnappten Konversationen im Publikum als recht arrogant. Auf dem Rasen tat sich der SVT indes schwer, auch wenn man mal mehr, mal weniger intensiv nur auf ein Tor spielte. Es dauerte jedoch bis zur 66. Spielminute bis ToFes rechter Läufer Musci den Bann brechen konnte und das 1:0 für den Favoriten erzielte. Vier Minuten später machte die Heimelf mit dem 2:0 den Sieg fest und ließ mit der Souveränität eines Spitzenreiters auch nichts mehr anbrennen. Mit dem Abpfiff war mein musikalisch und fußballerisch erfolgreiches Wochenende im Norden vorbei. Bleibt zu hoffen, dass ich in naher Zukunft die zugehörige Regionalliga endlich als komplettiert melden kann.